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Geschrieben von: Administrator
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Um die Dauer einer Überweisung abschätzen zu können, sollte man die Grundlagen des Deutschen Zahlungsverkehrs kennen. Hier eine kleine Zusammenfassung:
Grundsätzlich gelten folgende nach § 676a BGB folgende Ausführungsfristen
- 5 Bankgeschäftstage bei Auslandszahlungen in der EU (bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängerinstituts)
- 3 Bankgeschäftstage bei institutsübergreifenden Inlandszahlungen (bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängerinstituts)
- 2 Bankgeschäftstage innerhalb eines Instituts (bis zur Gutschrift auf dem Empfängerkonto)
- 1 Bankgeschäftstag innerhalb der gleichen Haupt- oder Zweigstelle (bis zur Gutschrift auf dem Empfängerkonto)
Fristbeginn ist der nächste Bankgeschäftstag nach Auftragserteilung . Bankgeschäftstage sind hierbei alle Werktage, außer Samstage, an denen die am Überweisungsvorgang beteiligten Kreditinstitute gewöhnlich geöffnet haben. Fällt der 24. oder 31. Dezember auf einen Wochentag, gelten diese Tage trotzdem ebenfalls nicht als Werktag für den Sparkassen- und Giroverband, d. h. an diesen Tagen finden keinerlei Buchungsläufe statt.
Neben den bankspezifischen Ausführungsusanzen ist es für die Dauer einer Überweisung von entscheidender Bedeutung, über welches System (Clearingsystem) diese Zahlung geleitet wird. In Deutschland gibt es grundsätzlich 5 solcher Systeme.
- Deutschen Bundesbank und ihre Landeszentralbanken
- Deutschen Postbank AG
- Kreditbanken (Großbanken, Regionalbanken und Privatbanken)
- Kommunalbanken und Sparkassen
- Genossenschaftsbanken
Überweisungen dauern immer dann besonders lange, wenn Zahlungen von einem System ins andere geleitet werden.
Grenzüberschreitende Zahlungen werden in aller Regel über SWIFT geleitet. Durch dieses einheitliche System sind diese Zahlungen einerseits sehr schnell und andererseits gut nachvollziehbar (dokumentiert).
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